Terrassenüberdachungsreinigung
Über der Steinfläche liegt oft eine Überdachung. Deren Reinigung ist eine eigene Leistung mit eigener Einschätzung von Material und Zugänglichkeit.
Mehr zur TerrassenüberdachungsreinigungTerrasse, Weg oder Einfahrt: Was sich von einer Steinfläche lösen lässt, entscheidet nicht die Verschmutzung, sondern das Material darunter. Deshalb beginnt jede Anfrage mit einer Einschätzung von Belag, Fugen und Zustand – und nicht mit einer Zusage.
Inhabergeführt · Praxiserfahrung seit 2019 · digitales 3D-Aufmaß vor dem Angebot

Eine Steinfläche sieht von oben einheitlich aus. Tatsächlich liegen dort sehr unterschiedliche Materialien nebeneinander: dichter Betonstein, poröser Naturstein, gebrannter Klinker, dazu Fugen aus Sand, Splitt oder gebundenem Material.
Genau darin liegt der Unterschied zur Glasreinigung. Glas ist eine geschlossene, unempfindliche Oberfläche – Stein ist offen, saugfähig und in seiner Belastbarkeit sehr verschieden. Was eine Betonplatte problemlos verträgt, kann bei weichem Naturstein oder einer ausgewaschenen Fuge Schaden anrichten.
Hinzu kommt, dass Verschmutzung bei Stein nicht nur aufliegt. Grünbelag wächst in die Oberfläche hinein, Ablagerungen setzen sich in Poren fest, und manche Verfärbung stammt aus dem Material selbst und nicht von außen.
Deshalb steht am Anfang die Frage, was die Fläche verträgt – und erst danach die Frage, wie viel sich davon lösen lässt.
Ein Foto der Fläche aus normaler Blickhöhe und eine Nahaufnahme einer Fuge genügen uns meist für eine erste Einordnung.
Für die Einschätzung zählen drei Dinge: das Material des Belags, der Zustand der Fugen und der Untergrund darunter. Alle drei müssen die Reinigung vertragen, nicht nur die sichtbare Oberfläche.
Diese Einteilung ist eine Orientierung, keine Vorabentscheidung. Ob eine Fläche in die eine oder andere Gruppe gehört, zeigt sich erst an Ihren Fotos und Angaben – und bei ungewöhnlichem Zustand manchmal erst vor Ort. Wo wir ein Risiko für den Belag sehen, sagen wir ab, auch wenn ein Auftrag daran scheitert.
Die wichtigste Frage vor jeder Steinreinigung wird selten gestellt: Liegt das, was stört, überhaupt auf der Fläche? Denn nur was aufliegt oder eingewachsen ist, lässt sich abnehmen. Was zum Material geworden ist, bleibt.
Moos, Algen, Flechten, Laubrückstände, Erde, Straßenstaub, Reifenabrieb und Vogelkot sitzen auf der Oberfläche oder sind in die oberen Poren eingewachsen. Hier arbeitet eine Reinigung mit dem Material, nicht gegen es – und hier entsteht der sichtbare Unterschied, den die meisten Kunden erwarten.
Öl, Fett, Rost, Kalk, Zementschleier und alte Flecken unbekannter Herkunft sind in die Poren gezogen. Wie viel davon herausgeht, hängt vom Material, von der Tiefe und vom Alter ab. Eine Reduzierung ist oft möglich, eine vollständige Entfernung lässt sich vorher nicht zusagen – und wir sagen sie deshalb auch nicht zu. Wo ein Rest bleibt, liegt das am Material und an der Zeit, die der Stoff zum Einziehen hatte, nicht am Aufwand, den wir betreiben.
Ausbleichung durch Sonne, Verwitterung der Oberfläche, Ausblühungen aus dem Stein selbst, Kratzer, Abplatzungen und beschädigte Beschichtungen sind Veränderungen des Materials. Eine Reinigung legt sie eher frei, als dass sie sie beseitigt. Wer hier eine Verbesserung erwartet, wird enttäuscht – unabhängig davon, wer die Fläche bearbeitet.
Diese drei Gruppen liegen auf realen Flächen fast immer nebeneinander. Deshalb sagen wir vor der Beauftragung, welcher Anteil aus unserer Sicht überwiegt – und was davon voraussichtlich stehen bleibt.
Sie möchten sich zunächst selbst ein Bild machen oder eine kleine Fläche in Eigenregie angehen? Wir halten das für legitim. Worauf es dabei ankommt, steht in unserem Ratgeber: Steinreinigung – Tipps und Tricks.
Eine Steinreinigung kann aus bis zu vier Schritten bestehen. Sie gehören nicht zusammen, nur weil sie nacheinander stattfinden: Jeder wird einzeln geprüft, einzeln angeboten und einzeln beauftragt. Reinigung heißt bei uns Reinigung – nicht automatisch auch Verfugung, Desinfektion und Imprägnierung.
Den Kern bildet die Reinigung der vereinbarten Flächen mit auf das Material abgestimmter Technik. Entfernt werden übliche Ablagerungen, Grünbelag und aufliegende Verschmutzungen, soweit der Belag es zulässt. Bei geeigneten Flächen arbeiten wir mit einem Oberflächenreiniger, der gleichmäßig geführt wird – das ergibt ein ruhigeres Bild als eine einzeln geführte Düse und belastet Fugen weniger.
Dieser Schritt steht für sich. Alle folgenden sind Möglichkeiten, keine Fortsetzungen.
Nach der Reinigung kann die dafür vorgesehene Fläche neu verfugt beziehungsweise mit geeignetem Fugenmaterial aufgefüllt werden. Welches Material in Frage kommt, hängt von der Fläche und der vorhandenen Fugensituation ab; beides prüfen wir vorher.
Die Verfugung wird im Angebot separat ausgewiesen und erfolgt nicht automatisch auf jeder gereinigten Fläche. Eine Zusage, dass danach kein Bewuchs mehr auftritt, ist damit nicht verbunden – Fugenmaterial ist kein dauerhafter Unkrautschutz.
Je nach organischer Belastung kann nach der mechanischen Reinigung eine desinfizierende Nachbehandlung angeboten werden. Wir setzen dafür ein Spezialprodukt von Nanoprotect ein, das der Hersteller als Desinfektionsreiniger führt: biologisch abbaubar sowie frei von Chlor und Säuren.
Das ist ein Produkteinsatz und kein rein mechanischer Arbeitsschritt – wir benennen das offen. Ob sie in Frage kommt, entscheiden Material und Umfeld – etwa die Nähe zu Bepflanzung, Teichen oder offenen Gewässern. Angewendet wird ausschließlich nach Herstellervorgabe. Eine vollständige oder dauerhafte Beseitigung sämtlicher Organismen lässt sich damit nicht zusagen, und gegen Moos ist das Mittel ausdrücklich nicht konzipiert.
Auf geeigneten saugfähigen mineralischen Oberflächen kann nach der Reinigung und vollständigen Trocknung eine Imprägnierung angeboten werden. Auch hier arbeiten wir mit einem Produkt von Nanoprotect, das für offenporige mineralische Untergründe vorgesehen ist.
Ob eine Fläche dafür in Frage kommt, prüfen wir vorher anhand von Material, Saugfähigkeit, Zustand und möglichen früheren Behandlungen. Nicht saugende Beläge wie Feinsteinzeug oder Granit sind nach Herstellerangabe nicht geeignet. Eine Haltbarkeitsdauer, einen Schutz gegen erneute Verschmutzung oder gegen Frost-, Algen- und Materialschäden sagen wir nicht zu.
Eine Versiegelung bieten wir nicht an. Sie ist etwas anderes als eine Imprägnierung und wird häufig mit ihr verwechselt: Die Imprägnierung zieht in einen saugfähigen Untergrund ein, eine Versiegelung legt sich als Schicht auf die Oberfläche. Diese Leistung erbringen wir nicht.
Ebenfalls nicht enthalten sind Verlegearbeiten, die Sanierung konstruktiv beschädigter Fugen, das Austauschen oder Wiederbefestigen einzelner Steine, die Instandsetzung des Unterbaus, die Beseitigung von Setzungen sowie Entwässerungs- und Rohrreinigung. Das sind Bauleistungen, keine Reinigungsleistungen.
Eine technische Beurteilung der Fläche, ihres Aufbaus oder ihrer Tragfähigkeit ist nicht Bestandteil der Leistung. Was uns während der Arbeit auffällt, sagen wir Ihnen – eine Prüfung ersetzt das nicht.
Bei Stein ist Wärme oft wirksamer als Druck. Das ist der entscheidende Unterschied zur Glasreinigung – und der Grund, warum hier eine andere Technik zum Einsatz kommt.
Auf geeigneten Außenflächen arbeiten wir mit Heißwasser von bis zu 140 °C. Die Wärme löst organische Beläge, sodass weniger über den Druck gearbeitet werden muss – das schont Oberfläche und Fuge.
Die Temperatur ist dabei kein Gütesiegel und kein Versprechen. Sie wird zur Fläche gewählt, nicht umgekehrt: Bei empfindlichen Materialien setzen wir sie nicht ein, und ein bestimmtes Ergebnis folgt aus ihr nicht.
Druck ist bei Stein kein Schalter mit zwei Stellungen. Er wird der Oberfläche angepasst – eine dichte Betonplatte verträgt etwas anderes als ein poröser Naturstein oder eine sandgeschlämmte Fuge.
Ein pauschal hoher Druck ist der häufigste Grund für dauerhafte Schäden an privaten Steinflächen. Wo sich eine Verschmutzung nur mit einem Druck lösen ließe, den der Belag nicht verträgt, bleibt sie stehen.
Wo es passt, arbeiten wir mit einem geschlossenen Oberflächenreiniger. Er führt den Wasserstrahl in gleichbleibendem Abstand über den Belag, statt ihn streifenweise zu bearbeiten – das Ergebnis wird gleichmäßiger und die Fugen werden weniger belastet.
Der gelöste Schmutz muss abgeführt werden. Wo Situation und Anschluss es zulassen, nehmen wir das Schmutzwasser auf, statt es über die Fläche laufen zu lassen. Was im Einzelfall möglich ist, hängt von Gefälle, Umgebung und Wasserzugang ab und wird vorher besprochen.
Die mechanische Reinigung selbst arbeitet mit Wärme, Wasser und Mechanik, ohne chemische Vorbehandlung. Eine desinfizierende Nachbehandlung ist davon getrennt: Sie ist ein eigener Arbeitsschritt mit einem eigenen Produkt und wird eigens vereinbart. Die Technik ist dabei nie der Ausgangspunkt – zuerst steht die Frage, was die Fläche verträgt.
Mehr über unseren Werdegang und unsere ArbeitsweiseDie Fuge ist bei einer Steinreinigung der empfindlichste Punkt – und der am häufigsten unterschätzte. Sie hält den Verband zusammen, ist aber selten so stabil wie der Stein daneben.
Eine Nahaufnahme einer typischen Fuge ist uns deshalb fast so wichtig wie das Bild der Gesamtfläche.
Bei Stein ist die ehrliche Erwartung wichtiger als bei jeder anderen Fläche. Ein Belag, der zwanzig Jahre draußen liegt, wird durch eine Reinigung sauber – aber nicht neu. Die folgende Einteilung nehmen wir vor der Beauftragung mit Ihnen gemeinsam vor.
Was wir zusagen, ist die sorgfältige Ausführung auf der vereinbarten Fläche – kein Zustand und keine Haltbarkeit. Sind Sie unsicher, ob sich der Aufwand für Ihre Fläche lohnt? Fragen Sie vorher nach, telefonisch oder über unsere Kontaktseite.
Drei Aufnahmen aus laufenden Einsätzen: die Reinigungswirkung an einer Probefläche, der Heißwassereinsatz als Arbeitsschritt und das Arbeiten auf großer Fläche. Die Bilder stammen aus verschiedenen Einsätzen und zeigen unterschiedliche Flächen — sie sind kein Bildpaar derselben Stelle.
Ergebnis prüfen

Fläche bearbeiten

Großflächig arbeiten

Alle acht Aufnahmen stammen aus abgeschlossenen Einsätzen. Jedes Paar zeigt dieselbe Fläche vor und nach der Reinigung — aufgenommen von leicht verschobenen Standpunkten, deshalb nebeneinander statt übereinander. Bearbeitet wurde ausschließlich der Bildausschnitt.
Betonplatten wirken nach ein paar Jahren dunkel und rutschig — nicht, weil der Stein sich verfärbt, sondern weil Algen und Moos eine geschlossene Schicht bilden. Darunter ist die ursprüngliche Farbe unverändert vorhanden.


Dieselbe Plattenfläche vor und nach der Reinigung.
Travertin ist offenporig und nimmt Feuchtigkeit auf — Algen finden dort schnell Halt. Gereinigt wird mit begrenztem Druck und viel Wasser, damit die Poren nicht ausgewaschen werden und der Stein seine Struktur behält.


Dieselbe Travertinterrasse vor und nach der Reinigung.
Schmale Wege an der Nordseite trocknen kaum ab und begrünen deshalb zuerst. Der Flächenreiniger arbeitet dort mit gleichmäßigem Abstand, damit die Platten nicht aufgeraut werden und kein Wasser in die Beete spritzt.


Links die Fläche während der Reinigung, rechts das Ergebnis.
Abdeckplatten auf Pfeilern und Mauerkronen stehen ganzjährig im Regen und begrünen als Erstes. Sie gehören zur Fläche dazu — ein sauberer Weg vor einem schwarzen Pfeiler sieht nicht fertig aus.


Dieselbe Abdeckplatte vor und nach der Reinigung, aufgenommen an zwei Tagen.
Manchmal lässt sich auch mit guten Fotos nicht sicher sagen, wie ein Belag reagiert – etwa bei unbekanntem Material, bei einer vermuteten früheren Behandlung oder bei einer Verschmutzung, die sich nicht eindeutig zuordnen lässt. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, zunächst eine kleine Stelle zu bearbeiten.
Ob das in Frage kommt, entscheiden wir nach Material, Zustand, Verschmutzung und Umfeld – und nach der Entfernung zu Ihrem Ort. Eine Probefläche gehört nicht automatisch zu jeder Anfrage, und sie ist keine Voraussetzung für ein Angebot. Wo die Fotos ausreichen, sparen wir Ihnen und uns den Termin.
Wichtig ist die Aussagekraft: Eine kleine Stelle zeigt, wie das Material an dieser Stelle reagiert. Sie lässt sich nicht ohne Weiteres auf die gesamte Fläche übertragen, weil Belastung, Feuchtigkeit und Alterung über eine Terrasse oder Einfahrt hinweg selten gleich verteilt sind. Ein Ergebnis für die Gesamtfläche ist damit nicht zugesichert.
Wenn Sie das Thema beschäftigt, sprechen Sie es in Ihrer Anfrage einfach an. Wir sagen Ihnen dann, ob wir es bei Ihrer Fläche für nötig halten.
Wir schätzen die Fläche nicht nur anhand eines Fotos. Vor der Ausführung erfassen wir die vorgesehenen Bereiche mit einem digitalen 3D-Aufmaß und übernehmen die ermittelten Quadratmeter als nachvollziehbare Grundlage in das Angebot.
Wir arbeiten dafür mit Moasure. Das Gerät wird über die Fläche geführt und erfasst dabei ihren Verlauf – auch bei unregelmäßigem Zuschnitt, gebogenen Rändern und Höhenunterschieden, wie sie an Terrassen, Auffahrten und Treppen die Regel sind. Aus der Messung ergeben sich Fläche und Umfang der vorgesehenen Bereiche.
Der Nutzen ist einfach: Sie sehen im Angebot, welche Fläche für welchen Arbeitsschritt kalkuliert wurde. Weil Reinigung, Verfugung, Nachbehandlung und Imprägnierung unterschiedliche Bereiche betreffen können, werden sie auch mit unterschiedlichen Quadratmetern geführt.
So sieht die Aufteilung im Angebot aus – jede Position mit ihrer eigenen aufgemessenen Fläche und nur, wenn sie tatsächlich vereinbart wurde:
Reinigung der aufgemessenen Steinfläche
Verfugung der dafür vorgesehenen Fläche
desinfizierende Nachbehandlung der vorgesehenen Fläche
Imprägnierung der geeigneten Fläche
Ein Aufmaß ist eine Kalkulationsgrundlage, keine vermessungstechnische Bestandsaufnahme, und es ersetzt keine Materialprüfung. Es ist außerdem etwas anderes als eine Probefläche: Das Aufmaß beantwortet die Frage, wie groß die Fläche ist – die Probefläche die Frage, wie das Material auf eine Reinigung reagiert.
Die Quadratmeter werden nicht geschätzt, sondern digital aufgemessen. Sie sind damit eine nachvollziehbare Kalkulationsgrundlage – für jeden Arbeitsschritt getrennt im Angebot ausgewiesen.
Sie sind aber nicht die einzige Größe. Zwei gleich große Flächen können unterschiedlich viel kosten, weil Zustand, Material und Umfeld den Aufwand bestimmen. Ein Preisrechner, der aus einer Quadratmeterzahl allein eine Summe bildet, blendet genau das aus. Deshalb nennen wir hier keine Zahl, sondern die Faktoren:
Der Gesamtpreis ergibt sich damit aus der gemessenen Fläche und dem tatsächlich vereinbarten Arbeitsumfang. Sie erhalten beides schriftlich – zusammen mit einem Hinweis darauf, was auf Ihrer Fläche erreichbar ist und was voraussichtlich bleibt.
Für eine erste Einschätzung genügen meist Fotos und einige Angaben. Bei unklarem Material oder ungewöhnlichem Zustand kann zusätzlich eine Prüfung vor Ort sinnvoll sein.
Hilfreich sind eine Gesamtansicht der Fläche aus normaler Blickhöhe, eine Nahaufnahme von Belag und Fuge sowie ein Bild jeder Stelle, die Sie besonders stört. Dazu die ungefähre Quadratmeterzahl, das Material, soweit Sie es kennen, der Ort und ein Hinweis auf Wasseranschluss und Zufahrt.
Wir sehen uns Material, Fugenzustand, Untergrund und Umgebung an und ordnen ein, welcher Anteil der Verschmutzung aufliegt und welcher zum Material gehört. Fällt dabei auf, dass ein Belag empfindlich sein könnte, melden wir uns persönlich – auch wenn die Antwort einmal Nein lautet.
Vor der Ausführung messen wir die vorgesehenen Bereiche digital in 3D auf. Sie erhalten ein Angebot, in dem jeder vereinbarte Arbeitsschritt mit seiner eigenen Fläche steht – Reinigung, und nur falls gewünscht auch Verfugung, Nachbehandlung oder Imprägnierung. Dazu eine Einschätzung dessen, was voraussichtlich stehen bleibt. Halten wir eine Probefläche für sinnvoll, steht das ausdrücklich darin.
Wir reinigen die vereinbarten Flächen materialgerecht. Die Fläche sollte dafür frei zugänglich und geräumt sein; was das konkret bedeutet, sagen wir vor dem Termin. Zeigt sich vor Ort ein anderer Zustand als auf den Fotos, sprechen wir ihn an, bevor wir fortfahren.
Steinreinigungsanfragen prüfen wir grundsätzlich aus dem gesamten Bundesland Brandenburg. Unser Ausgangspunkt ist Beelitz/Fichtenwalde, und die meisten Einsätze liegen in Potsdam, im südwestlichen Berliner Umland und in Teilen Berlins. Eine äußere Grenze ist das aber nicht: Auch weiter entfernte Orte im Land sind nicht von vornherein ausgeschlossen.
Der Grund liegt in der Sache. Bei der Steinreinigung fahren Gerät, Wasser und Rüstzeit mit – dieser Aufwand fällt jedoch weitgehend einmal an, unabhängig davon, wie groß die Fläche danach ist. Eine größere Fläche kann eine weitere Anfahrt deshalb tragen, eine kleine nicht. Entscheidend ist weniger die Entfernung für sich als das Verhältnis zwischen Weg und Auftragsumfang.
Eine Zusage für jeden Auftrag folgt daraus nicht. Den Ausschlag geben Standort und Flächengröße, Material und Zugänglichkeit, der gewünschte Leistungsumfang und die Frage, ob sich der Termin vernünftig einplanen lässt. Feste Touren durch das Land fahren wir nicht, und kurzfristig verfügbar sind wir nicht überall.
Nennen Sie Ihren Ort oder Ihre Postleitzahl deshalb am besten gleich in der Anfrage, zusammen mit der ungefähren Flächengröße. Aus diesen beiden Angaben ergibt sich meist schon, ob sich der Weg für Ihre Fläche trägt – und wenn er es nicht tut, sagen wir Ihnen das ebenso deutlich. Steht Ihr Ort nicht auf der Übersicht, ist das kein Ausschluss: Eigene Ortsseiten gibt es für die Steinreinigung nicht, weil sich die Leistung regional kaum unterscheidet.
Die Steinreinigung ist bei uns kein Nebenschauplatz der Fensterreinigung, sondern ein eigenes Handwerk mit eigener Technik. Deshalb hat sie einen eigenen Auftritt: Steinreinigung Professionell.
Dort steht ausführlich, was hier nur angerissen ist — das digitale 3D-Aufmaß als Angebotsgrundlage, die Probefläche vor der Zusage, die vier getrennten Positionen Reinigung, Verfugung, Nachbehandlung und Imprägnierung, und wie sich daraus der Preis ergibt.
Gleicher Betrieb, gleiche Ansprechpartner, gleiche Rufnummer.
Rund um Terrasse und Hauszugang liegen mehrere Bereiche nebeneinander. Sie lassen sich in einer Anfrage nennen, werden aber immer getrennt eingeschätzt und beauftragt.
Über der Steinfläche liegt oft eine Überdachung. Deren Reinigung ist eine eigene Leistung mit eigener Einschätzung von Material und Zugänglichkeit.
Mehr zur TerrassenüberdachungsreinigungWas aus einer überlaufenden Dachrinne kommt, landet auf der Steinfläche darunter. Beides in einem Zug anzufragen, ist deshalb häufig sinnvoll.
Mehr zur DachrinnenreinigungSie sind unsicher, welche Leistung zu Ihrem Vorhaben gehört? Die Übersicht ordnet die Angebote nach Fläche und Einsatzbereich.
Zur LeistungsübersichtDie folgenden Fragen erreichen uns regelmäßig. Ihre konkrete Fläche schätzen wir immer persönlich ein.
Nein. Entscheidend sind Material, Fugenzustand und Untergrund. Weiche oder stark saugende Natursteine, beschichtete Beläge, lose verlegte Platten und Flächen mit Rissen vertragen eine intensive Reinigung nicht zwangsläufig. Wir prüfen das vorher anhand von Fotos und Angaben und sagen ab, wenn das Risiko nicht vertretbar erscheint.
Nein, und das sagen wir bewusst deutlich. Aufliegende Verschmutzungen und Grünbelag lassen sich auf geeigneten Flächen meist deutlich reduzieren. Öl, Rost, Zementschleier und in die Poren eingezogene Verfärbungen dagegen nicht in jedem Fall. Ausblühungen und Ausbleichungen stammen aus dem Material selbst und bleiben auch nach gründlicher Arbeit sichtbar.
Auf geeigneten Außenflächen arbeiten wir mit Heißwasser von bis zu 140 °C. Die Wärme löst organische Beläge, sodass weniger über den Druck gearbeitet werden muss – das schont Belag und Fugen. Das Verfahren gehört ausdrücklich zur Stein- und Außenflächenreinigung und kommt nur dort zum Einsatz, wo das Material es verträgt. Ein bestimmtes Ergebnis folgt aus der Temperatur nicht.
Er kann es, und das ist der häufigste Schaden an privaten Steinflächen. Deshalb ist Druck bei uns keine feste Einstellung, sondern wird zur Oberfläche gewählt – bei porösem Material bewusst niedrig. Lässt sich eine Verschmutzung nur mit einem Druck lösen, den der Belag nicht verträgt, bleibt sie stehen. Der Belag ist uns wichtiger als der letzte Rest.
Bei Sand- und Splittfugen geht regelmäßig etwas Material verloren – das gehört zur Sache und lässt sich nicht vollständig vermeiden. Bei intakten gebundenen Fugen ist eine materialgerechte Reinigung in der Regel unproblematisch. Deshalb sehen wir uns die Fugen vorab auf einer Nahaufnahme an. Die Verfugung der gereinigten Fläche können Sie anschließend gesondert beauftragen; sie erfolgt nicht automatisch.
Eine Imprägnierung zieht in einen saugfähigen Untergrund ein, eine Versiegelung legt sich als Schicht auf die Oberfläche. Wir bieten die Imprägnierung als eigene Zusatzleistung für geeignete offenporige mineralische Flächen an – eine Versiegelung dagegen nicht. Ob Ihre Fläche für eine Imprägnierung in Frage kommt, prüfen wir vorher; nicht saugende Beläge wie Feinsteinzeug oder Granit sind dafür nach Herstellerangabe nicht vorgesehen.
Damit ist eine Nachbehandlung gegen verbliebene organische Rückstände gemeint, die nach der mechanischen Reinigung angeboten werden kann. Wir verwenden dafür ein Spezialprodukt von Nanoprotect, das der Hersteller als biologisch abbaubaren, chlor- und säurefreien Desinfektionsreiniger führt. Es handelt sich um einen Produkteinsatz und nicht um einen rein mechanischen Arbeitsschritt. Angewendet wird nach Materialprüfung und Herstellervorgabe; eine vollständige oder dauerhafte Beseitigung sämtlicher Organismen sagen wir nicht zu.
Wir messen die vorgesehenen Bereiche vor der Ausführung mit einem digitalen 3D-Aufmaß auf. Dabei werden auch unregelmäßige Zuschnitte und Höhenunterschiede erfasst, wie sie an Terrassen und Auffahrten üblich sind. Die ermittelten Quadratmeter gehen als nachvollziehbare Grundlage in das Angebot ein – getrennt für jeden vereinbarten Arbeitsschritt, weil Reinigung, Verfugung, Nachbehandlung und Imprägnierung unterschiedliche Flächen betreffen können.
Nicht automatisch. Bei unklarem Material oder ungewöhnlichem Zustand kann eine kleine Probefläche sinnvoll sein; ob sie in Frage kommt, entscheiden wir nach Material, Zustand, Verschmutzung, Umfeld und Entfernung. Reichen die Fotos für eine Einschätzung aus, verzichten wir darauf. Und was an einer kleinen Stelle herauskommt, lässt sich nicht ohne Weiteres auf die gesamte Fläche übertragen.
Das hängt von der Fläche, vom Material, von Art und Alter der Verschmutzung, vom Fugenzustand, von der Zugänglichkeit und von der Situation vor Ort ab. Ein Quadratmeterpreis ohne Kenntnis der Fläche wäre eine Scheingenauigkeit – dieselben fünfzig Quadratmeter können ein halber Tag sein oder zwei. Nach Prüfung Ihrer Fotos und Angaben erhalten Sie ein Angebot für Ihre konkrete Fläche.
Das lässt sich nicht seriös beziffern. Eine schattige, feuchte Nordterrasse begrünt sich schneller als eine besonnte Einfahrt, und Baumbestand, Nutzung und Witterung wirken zusätzlich. Wir sagen deshalb keine Haltbarkeit zu und bieten auch keine Behandlung an, die den Nachwuchs verhindern soll.
Praktikabel sind die frostfreien Monate, weil die Fläche danach abtrocknen kann. Viele Anfragen erreichen uns im Frühjahr vor der Gartensaison und im Herbst nach dem Laubfall. Grundsätzlich gilt: Je länger ein Grünbelag Zeit hatte, in die Oberfläche einzuwachsen, desto aufwendiger wird die Reinigung – ein früherer Termin ist meist der einfachere.
Anfragen prüfen wir grundsätzlich aus dem gesamten Bundesland. Ausgangsregion und häufigster Einsatzbereich bleiben Beelitz/Fichtenwalde, Potsdam und das Berliner Umland – das beschreibt unsere Lage, nicht unsere Grenze. Wie weit wir fahren, richtet sich vor allem danach, ob Anfahrt und Auftragsumfang zueinander passen; dazu kommen Fläche, Zugänglichkeit und Terminlage. Eine pauschale Zusage für jeden Ort ist damit ausdrücklich nicht verbunden. Am einfachsten schreiben Sie uns Ort und ungefähre Fläche gleich dazu – dann können wir es Ihnen konkret sagen.
Nein, die beiden Leistungen sind regional unterschiedlich zugeschnitten. Die Fensterreinigung arbeiten wir deutlich enger im Umland von Berlin ab, weil sich dort andere Wege rechnen. Bei der Steinreinigung kann ein größerer Auftrag eine weitere Anfahrt tragen, deshalb ist der Anfrageraum hier weiter gefasst. Eine Steinreinigungsanfrage etwa aus Brandenburg an der Havel können wir also grundsätzlich prüfen – einen Sitz, eine Niederlassung oder eine feste Präsenz haben wir dort nicht.
Ein Foto der Fläche, eine Nahaufnahme der Fuge, die ungefähre Quadratmeterzahl und Ihr Ort genügen für den Anfang. Wir prüfen Ihre Anfrage persönlich – und sagen Ihnen, was auf Ihrer Fläche voraussichtlich stehen bleibt und ob sich der Einsatz bei Ihnen einrichten lässt.
Inhabergeführt · Praxiserfahrung seit 2019 · digitales 3D-Aufmaß vor dem Angebot






















„Warum nicht früher??? Eine professionelle Beratung und Steinreinigung die Wir nicht mehr vermissen wollen. Das Team von Benjamin hat eine super tolle Arbeit geleistet. Wir haben viele Jahre mit stark verschmutzen Steinen in der Einfahrt gelebt!!! Aber nachdem Benjamin und sein Team aktiv waren, freuen Wir uns endlich wieder, bunte und saubere Steine zu sehen. Innerhalb von 2 Tagen, hat Benjamin eine SUPER ARBEIT geleistet!!! Professionelle Reinigung, Neu Verfugung und Imprägnierung der Steine, lassen diese in neuen Glanz erscheinen. Wir sind sehr froh, diese Reinigung vorgenommen zu haben. Wir können diese Reinigung NUR wärmstens empfehlen. Wir können nur Danke sagen, für diese professionelle Reinigung!!!"
Michael K. · vor 3 Monaten
„Wir haben unsere in die Jahre gekommenen Natursteinplatten auf der Terrasse durch die Heißwasserreinigung bei 140 Grad behandeln lassen. Der Stein sieht nach der schonenden Tiefenreinigung aus wie am ersten Tag. Besonders hervorzuheben ist die unkomplizierte Terminierung, bei der alle Details vorab besprochen wurden, und die absolut pünktliche Ausführung durch das Team"
Caspar I. · vor einem Monat
„Super perfektes Ergebnis. Solche Handwerker wünschen wir uns immer. Freundlich, schnell und absolut professionell. Nicht nur die Pflasterreinigng, sondern auch die Terrassenüberdach - einfach super und jeden Cent wert. Vielen, vielen Dank."
Carsten B. · vor einem Jahr
Mit Ihrer Einwilligung erkennen wir, welche Seiten wirklich weiterhelfen, und zeigen unsere Anzeigen dort, wo sie passen. Ohne Einwilligung funktioniert die Seite genauso. Mehr dazu
Sie entscheiden, was gesetzt und gemessen wird. Ohne Marketing und Messung funktioniert die Seite genauso.
Nur, was die Seite zum Anzeigen und Bedienen braucht — dazu gehört auch, dass Ihre Entscheidung von hier in Ihrem Browser gespeichert wird. Keine Messung, keine Werbung, keine Weitergabe.
Misst, welche Seiten aufgerufen und welche Kontaktwege angeklickt werden (WhatsApp, Telefon, E-Mail). Empfänger ist die Meta Platforms Ireland Limited, Dublin; dabei können Daten in den USA verarbeitet werden, wo Behörden darauf zugreifen können. Setzt das Cookie _fbp.Ebenso meldet Google Ads (Google Ireland Limited, Dublin) diese Kontaktklicks, damit erkennbar wird, welche Anzeige zu einer Anfrage geführt hat; auch hier können Daten in den USA verarbeitet werden. Setzt die Cookies _gcl_au und _gcl_aw. Zusätzlich zählt der Statistikdienst Metricool (METRICOOL SOFTWARE, S.L., Madrid) Seitenaufrufe – ohne eigene Cookies. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.